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Ich habe die MindsEye-Mission über die angeblichen Spielsaboteure gespielt, und sie ist einfach schlecht

Die MindsEye-Mission "Blacklisted" ist enttäuschend und uninspiriert.


Einführung in die MindsEye-Mission

Die neue Missionsreihe von MindsEye mit dem Titel "Blacklisted" wurde veröffentlicht und sollte angeblich Beweise für einen Sabotageakt gegen das Entwicklerteam Build a Rocket Boy (BARB) präsentieren. Die Co-CEOs von BARB, Leslie Benzies und Mark Gerhard, hatten in der Vergangenheit immer wieder von der Sabotage gesprochen, und ich war gespannt darauf, die Mission auszuprobieren. Nach meinem letzten Spielabend muss ich jedoch sagen, dass ich enttäuscht bin. Die Mission ist nicht nur langweilig, sondern auch vollkommen einfallslos.

Die ursprüngliche Erwartung an "Blacklisted" war, dass es spannende Enthüllungen geben würde, die die Vorwürfe der Sabotage untermauern würden. Stattdessen bin ich auf eine uninspirierte Erfahrung gestoßen, die in keiner Weise den hohen Erwartungen gerecht wird, die durch vorherige Ankündigungen geweckt wurden. Der gesamte Ablauf der Mission wirkt wie ein hastiger Versuch, ein Produkt zu veröffentlichen, ohne die nötige Sorgfalt und Kreativität einzubringen.

Die Probleme der Mission

MindsEye, unter der Leitung von Leslie Benzies, einem ehemaligen Rockstar-Mitarbeiter, wurde als narrativer Shooter beworben. Während die Grundidee des Spiels einige chaotische Elemente bietet, scheint die Mission "Blacklisted" einfach nur faul und uninspiriert zu sein. Die Handlung, die Dialoge und das Gameplay sind derart schwach, dass es mir schwerfiel, überhaupt eine Verbindung zu den Charakteren oder der Welt aufzubauen. Selbst die versprochenen spannenden Wendungen blieben aus, und ich fand mich in einer monotonen Spielumgebung wieder.

Ich habe die MindsEye-Mission über die angeblichen Spielsaboteure gespielt, und sie ist einfach schlecht

Wie in einem kürzlichen Interview mit Chris Wilson, dem ehemaligen Chefanimator von BARB, erwähnt, war "Blacklisted" ursprünglich als Crossover mit der Hitman-Reihe geplant, in dem Agent 47 auftauchen sollte. Dieses Konzept wurde jedoch verworfen, als die Zusammenarbeit mit IO Interactive endete. Stattdessen wurde die Geschichte umgeschrieben und die Spieler übernehmen die Rolle von Julia Black, einer Auftragsmörderin, die beauftragt wurde, einen berüchtigten Drogen- und Waffenhändler auszuschalten. Der Wechsel in der Hauptfigur hat das Spiel jedoch nicht aufgewertet, sondern nur die Enttäuschung verstärkt.

Die Spielmechanik und das Gameplay

Ein weiteres gravierendes Problem der Mission ist ihre extrem kurze Spieldauer. Selbst für Spieler, die gerne experimentieren, ist es möglich, "Blacklisted" in weniger als einer Stunde zu beenden. Das ist zwar positiv, da die Mission nicht länger dauert, aber es macht die fragwürdige Entscheidung, dass die Mission keine Fortschritte speichert, noch unverständlicher. Die Checkpoints sind vorhanden, speichern den Fortschritt jedoch nicht, wenn man das Spiel verlässt, was in der heutigen Spielelandschaft einfach nicht mehr akzeptabel ist.

Die Trailer, die das Spiel begleitend beworben haben, waren ebenfalls von geringer Qualität. Sie versprachen einen cineastischen Stil, aber wie Polygon entdeckte, handelte es sich um royalty-freie Musik, was dem Spiel einen weiteren unprofessionellen Anstrich verleiht. Die Inszenierung war alles andere als ansprechend und vermittelte nicht das Gefühl von Spannung oder Abenteuer, das man von einem Spiel mit solch hohen Erwartungen erwarten würde.

Die Handlung und die Versäumnisse

Die Handlung von "Blacklisted" ist eine weitere Enttäuschung. Die vermeintlichen Beweise für die Sabotage des Spiels sind nicht vorhanden, was die gesamte Mission ins Lächerliche zieht. Während ich versuchte, einen maskierten DJ zu verfolgen, der möglicherweise auf Cyber Boi anspielen sollte, wurde die gesamte Situation durch das Fehlen von Substanz und Tiefe entwertet. Wilson erklärte, dass Cyber Boi von der Studioleitung als möglicher Saboteur betrachtet wurde, aber die angeblichen Beweise schienen eher wie harmlose E-Mails auszusehen, die nicht den Eindruck einer ausgeklügelten Verschwörung hinterließen.

Was ich in "Blacklisted" als spannend erachtete, war nur eine Verfolgungsjagd mit einem hysterischen DJ, die in einem vorherbestimmten Ergebnis endete. Es gab nur einen flüchtigen Hinweis auf ein "rituelles Netzwerk" innerhalb von Meridian, das möglicherweise auf eine echte Firma anspielt, die BARB mit Cyber Boi in Verbindung brachte. Dies war jedoch nur eine nebensächliche Bemerkung, die leicht übersehen werden konnte. Die Versprechungen, die von den Entwicklern gemacht wurden, wurden nicht einmal ansatzweise erfüllt.

ZenilGames Kommentar

Die Veröffentlichung von "Blacklisted" hat bei mir gemischte Gefühle hinterlassen. Einerseits gibt es immer wieder Frustrationen in der Gaming-Welt, wenn hohe Erwartungen nicht erfüllt werden. Andererseits zeigt dieses Spiel, wie wichtig es ist, dass Entwickler bei der Umsetzung ihrer Ideen eine klare Vision haben. Die Fans haben das Recht auf ein qualitativ hochwertiges Produkt, und es ist enttäuschend zu sehen, dass die kreative Energie in diesem Fall offensichtlich gefehlt hat.

Die Tatsache, dass die Mission so viele Probleme hat, könnte ein Signal dafür sein, dass BARB unter Druck steht, Ergebnisse zu liefern, ohne die notwendige Zeit und Ressourcen für die Entwicklung aufzuwenden. In der heutigen Spielelandschaft ist es wichtig, dass Entwickler nicht nur auf den kurzfristigen Erfolg aus sind, sondern auch langfristige Beziehungen zu ihrer Spielerschaft aufbauen, die auf Vertrauen und Qualität basieren.

Abschließend lässt sich sagen, dass "Blacklisted" eine verpasste Gelegenheit darstellt. Die Ideen und Konzepte, die in der ursprünglichen Vision des Spiels vorhanden waren, könnten zu etwas Großartigem führen, aber die Umsetzung war einfach nicht überzeugend. Spieler verdienen bessere Erfahrungen, und ich hoffe, dass BARB aus diesem Rückschlag lernt und in Zukunft stärkere Produkte veröffentlicht.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die Hauptkritik an der MindsEye-Mission "Blacklisted"?

Die Hauptkritik an "Blacklisted" ist, dass die Mission langweilig und uninspiriert ist, mit schwacher Handlung und schlechtem Gameplay, was die hohen Erwartungen der Spieler nicht erfüllt.

Wie lange dauert es, die Mission abzuschließen?

Die Mission "Blacklisted" kann in weniger als einer Stunde abgeschlossen werden, was für viele Spieler als zu kurz empfunden wird.

Gibt es in der Mission Beweise für die angebliche Sabotage?

Nein, die Mission bietet keinerlei substanzielle Beweise für die behauptete Sabotage gegen BARB und MindsEye, was die gesamte Erfahrung als enttäuschend gestaltet.

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Hannah Schmidt
Rezensions-Redakteurin
Hannah Schmidt ist eine erfahrene Redakteurin mit Fokus auf Strategiespiele und Simulationen.
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